reflections

es ist so wie es ist

OK ich habs kapiert.

Es ist so wie es ist und daran kann ich nichts ändern - ob ich mich aufrege oder nicht. Ich werde nicht mehr darüber nachdenken und es scheisse finden dass ich mit allem alleine da stehe. Ich versuche es zu akzeptieren und ein klein wenig stolz auf mich zu sein.

Immerhin habe ich einen guten Job und ich arbeite den ganzen Tag um über die Runden zu kommen. Ich stehe zwar den ganzen Tag unter Strom, 6 Uhr aufstehen, duschen, Kind fertig machen, Lunchbox fertig machen, Kindergarten fahren, 8 Uhr Arbeit, 17 Uhr Feierabend, Kind holen, einkaufen gehen, kochen, putzen, waschen, tagein, tagaus ... Tränen trocknen, Kind bespassen, alles alleine. Die ganze Zeit hab ich mich immer darüber aufgeregt, dass ihr Vater sich einen Dreck kümmert, keine Miete zahlen muss, keinen Strom, kein Essen, er ist einfach wieder bei Mama eingezogen und hat sein ganzes Geld für sich alleine und muss sich keine Sorgen machen wie er den nächsten Monat übersteht. Ich schon. Monat für Monat. Tag für Tag. Aber es geht doch immer irgendwie. Und es wird auch immer wieder gehen. irgendwie.

Nur was mich so traurig macht ist, wenn er sich nach Wochen EINMAL bei seiner Tochter sehen lässt und sie ihn liebevoll Papa nennt und ihn drückt und nicht mehr los lässt. Ja das gibt mir einen Stich ins Herzen.

Aber auch das ist so wie es ist.

Ich darf mich nicht verrückt machen. Denn ich habe genug andere Sorgen und Ängste.

Ich werde auf jeden FAll nicht mehr auf irgendeine Unterstützung von ihm hoffen.

Fuck him.

Punkt.aus.

 

2.7.12 19:02

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