reflections

naja

naja, heute hab ich geschwächelt - kein Salsa Aerobic - stattdessen ein kaltes bier.

 

2 Kommentare 4.7.12 20:37, kommentieren

geschafft

na das ist doch zumindest mal ein anfang.

Salsa-Aerobic die Zweite.

Nun muss das noch 4 Wochen klappen und dann bin ich hoffentlich wieder knackig

 

Aber wiegen tu ich mich erst wieder am Sonntag...

 

3.7.12 22:26, kommentieren

Kampf den Kilos

habe mich heute abend von der couch aufgerafft und 1 Stunde Salsa Aerobic gemacht. Ich muss endlich was tun denn ich finde mich einfach zu dick. ich bin mal gespannt wie lange ich das durchziehe. 1 Stunde muss doch wohl drin sein, oder ? und es tut ja auch soooo gut. naja ... 1x bewirkt da nix - ich muss es zumindest jeden 2. abend durchziehen - aber ich hab es mir ganz fest vorgenommen !

Ich halte mal fest: 2.7. - 82,5 kg

ich bin gespannt wie es weitergeht

1 Kommentar 2.7.12 22:07, kommentieren

nicht unterkriegen lassen

das ist es was ich mir jeden tag sage: Lass dich nicht unterkriegen

und was geschieht? ich liege am boden und immer wenn ich denke es könnte nicht schlimmer kommen und ich könnte nicht noch tiefer fallen dann kommt es schlimmer und der boden tut sich auf und ich falle. noch weiter nach unten.

wie komme ich da unten wieder heraus? komme ich jemals wieder nach oben? zum licht, zur sonne, ins leben?

ich grübele und lächele zaghaft. alles ist in ordnung. das denken die menschen um mich herum. dabei ist mein lächeln alles andere als echt. ich habe angst freude zu empfinden. ich habe angst davor glück zu verspüren. Immer wenn mich ein klitzekleines glücksgefühl überkommt halte ich sofort ein. nicht glücklich sein denke ich. sonst wird alles nur noch schlimmer.

ich möchte keine rolle mehr in meinem leben führen. es kommt mir vor wie ein grosses schauspiel. ich möchte einfach nur leben. und wieder geniessen.

wo ist dieses schöne gefühl der unbeschwertheit? lange ist es her ...

ich muss zu lernen zu nehmen wie es ist, ich muss auf das schlimmste gefasst sein und ich muss dann damit lernen zu leben. zu leben! Mein Gott, das kann doch nicht so schwer sein. ich bin nicht tod. ich möchte mich nicht aufgeben, aber was soll ich tun.

An Tagen wie heute könnte ich einfach mal laut schreien.

1 Kommentar 2.7.12 19:19, kommentieren

es ist so wie es ist

OK ich habs kapiert.

Es ist so wie es ist und daran kann ich nichts ändern - ob ich mich aufrege oder nicht. Ich werde nicht mehr darüber nachdenken und es scheisse finden dass ich mit allem alleine da stehe. Ich versuche es zu akzeptieren und ein klein wenig stolz auf mich zu sein.

Immerhin habe ich einen guten Job und ich arbeite den ganzen Tag um über die Runden zu kommen. Ich stehe zwar den ganzen Tag unter Strom, 6 Uhr aufstehen, duschen, Kind fertig machen, Lunchbox fertig machen, Kindergarten fahren, 8 Uhr Arbeit, 17 Uhr Feierabend, Kind holen, einkaufen gehen, kochen, putzen, waschen, tagein, tagaus ... Tränen trocknen, Kind bespassen, alles alleine. Die ganze Zeit hab ich mich immer darüber aufgeregt, dass ihr Vater sich einen Dreck kümmert, keine Miete zahlen muss, keinen Strom, kein Essen, er ist einfach wieder bei Mama eingezogen und hat sein ganzes Geld für sich alleine und muss sich keine Sorgen machen wie er den nächsten Monat übersteht. Ich schon. Monat für Monat. Tag für Tag. Aber es geht doch immer irgendwie. Und es wird auch immer wieder gehen. irgendwie.

Nur was mich so traurig macht ist, wenn er sich nach Wochen EINMAL bei seiner Tochter sehen lässt und sie ihn liebevoll Papa nennt und ihn drückt und nicht mehr los lässt. Ja das gibt mir einen Stich ins Herzen.

Aber auch das ist so wie es ist.

Ich darf mich nicht verrückt machen. Denn ich habe genug andere Sorgen und Ängste.

Ich werde auf jeden FAll nicht mehr auf irgendeine Unterstützung von ihm hoffen.

Fuck him.

Punkt.aus.

 

2.7.12 19:02, kommentieren

über mich und meine Männer

nun mein leben war eine einzige katastrophe bevor meine tochter geboren wurde. dieses ereignis hat mein leben wieder in die bahn gebracht ansonsten wer weiss wo es hingeführt hätte. es gab damals nur party party und party.

dieser bestandteil spielt nun keine rolle mehr in meinem leben denn ich wurde ziemlich ausgebremst. naja, das hat schon seine vorteile denn ich bin brav und eher häuslich geworden und das ist auch gut so. lediglich der tumor hätte mir erspart bleiben können, denn seitdem bin ich eine richtige dramaqueen.

manchmal traue ich mich nicht mal mehr fröhlich zu sein. zu lachen. aus angst es kommt schon wieder ein hammer angeflogen und schlägt mich k.o. - das ist schon ziemlich frustrierend.

meine männerwahl lässt auch zu wünschen übrig. als ich knapp 20 war war ich mit einem alkoholiker zusammen und nach 5 jahren beendete ich diese beziehung. ich konnte es nicht mehr ertragen und im bett ständig eine alkoholfahne zu riechen ist auch nicht gerade schön. danach hab ich mich in einen rocker verliebt. er nahm drogen und auch das wurde mir auf dauer zu viel. dann lernte ich den vater meiner tochter kennen. ein ganz braver kerl. dachte ich. er passte so gar nicht in mein beuteschema aber ich dachte, versuchs doch mal mit einem "anständigen" kerl...... ja das hätte ich mal lieber bleiben lassen sollen. anfangs war es zwar schön. er trug mich auf händen und hat alles für mich gemacht, aber das hielt nicht lange an. ich wusste dass ich auch mit ihm nicht alt werden würde aber bevor ich mich trennen konnte wurde ich krank, musste die pille sofort absetzen und 1 woche später war ich schwanger. Also wollte ich die zähne zusammenbeissen und es trotzdem mit ihm versuchen. er liess mich sehr oft alleine, trank viel, verschwand tagelang oder lag tagelang wortlos bei mir herum. ein sehr unangenehmes gefühl... dann kam die kleine, er war zwar bei der geburt dabei jedoch vergass er uns im krankenhaus abzuholen. ich wartete von morgens um 10 bis mittags um 4 - dann rief ich seine mutter an und sie holte uns ab und fuhr uns heim. dort wurden wir von einem betrunkenen, wortlosen mann begrüsst - nee, wir wurden nicht begrüsst sondern 2 Tage ignoriert... also genauso wie man es sich wünscht wenn man mit seinem baby nachhause kommt. Und genauso ging es weiter und genauso kann sich jeder vorstellen kümmert er sich heute um sein kind. mittlerweile glaube ich dass er unfähig ist zu lieben oder verantwortung zu übernehmen. er wohnt wieder bei seiner mutter.

Irgendwann dachte ich dann dass ich vielleicht den zeitpunkt verpasst habe und mein "deckelchen" eventuell schon dabei war und ich es nicht bemerkt hab. ich fing an mit meinem exfreund - meiner ersten grossen liebe - zu chatten und gerade als wir uns wieder treffen wollten lernte er jemand anderen kennen. es war eine on/off beziehung. irgendwann als es mal wieder aus war trafen wir uns, verbrachten einen schönen abend und obwohl wir uns 16 Jahre nicht gesehen hatten war es als ob wir nie getrennt waren. Er hing aber sehr an seiner exfreundin und es wurde nichts aus uns. wir schrieben uns zwar ab und zu sms aber kamen uns nicht mehr näher. ein paar wochen nach unserem treffen - an dem wir auch miteinander schliefen - hat er selbstmord begangen.... und ich bekam meine tage nicht.....

Zum glück (!) war ich nicht schwanger. DAS wäre es dann noch gewesen. Bei meinem Glück wäre das aber durchaus drin gewesen.

So, dies nun zu meiner Männerwahl ...

Ob ich jemals wieder einen netten "normalen" Mann kennenlerne?

4 Kommentare 1.7.12 21:47, kommentieren

so nun bin ich Blogger

Habe mich dazu entschieden zu bloggen.

Ich habe mich zwar noch nie damit beschäftigt, geschweige denn Tagebuch geführt, aber ich möchte auf diesem Wege einmal alle Gedanken einfach niederschreiben.

Ich fühle mich total alleine. Klar, ich habe ein süsse Tochter und fantastische Eltern aber das ist auch schon alles. Ich war sehr lange krank und meine Krankheit beschäftigt mich noch immer. Es gibt keinen Tag an dem ich keine Angst habe. Angst habe bald zu sterben, Angst alleine zu bleiben.

Ich denke immer nur an das Lied: Gibts denn irgendwo da draussen ein kleines Stückchen Glück für mich? ... ja, das passt.

Es scheint als gibt es auf dieser Welt kein kleines Stückchen Glück für mich. Oder bin ich zu anspruchsvoll. Reicht es nicht, dass ich eine wundervolle Tochter habe. Ist es zuviel verlangt wenn ich mir wünsche einen liebevollen Mann an meiner Seite zu haben? Überall sehe ich Menschen die verliebt sind, die füreinander da sind, die gerade ihre Hochzeit planen oder gerade erst geheiratet haben. Bin ich neidisch? Ich weiss es nicht. Ich weiss nur dass ich es satt habe alleine auf meiner Couch zu sitzen.

Meine Tochter war nicht geplant, aber ich bin froh dass ich sie habe. Sie war ein kleiner ungeplanter Unfall. Aber dennoch ein grosses Wunder und Glück. Sie ist etwas ganz besonderes nur ich habe mich wie immer für den falschen Vater entschieden. Wie immer in meinem Leben habe ich den falschen Weg an der Kreuzung genommen. Nur einmal bin ich richtig abgebogen und das war als ich mich FÜR das Kind entschieden habe obwohl ich wusste dass ich das alles alleine schaffen muss. Es ging auch ganz gut, ich meine als alleinerziehende Mutter die Vollzeit arbeitet und es finanziell hinten und vorne nicht reicht geht man echt am limit. Jeden Tag. Immer wieder. Und dann bin ich krank geworden. Es wurde ein Tumor gefunden und ich wurde 2x operiert. Damals hatte ich todesangst und ich hatte angst dass ich es nicht erlebe mein kind aufwachsen zu sehen. Ich bekam schwere depressionen und hab mich nur mit ganz viel kraft aus dem tiefen loch befreien können. Ich werde nie wieder die alte sein, die ich einmal war. Aber das will ich auch nicht. Ich will einfach nur dass ich gesund bleibe, dass kein weiterer tumor gefunden wird und ich will leben !!

Aber was ist das für ein Leben? So allein.

Das einzige Licht und das einzige das mich zum lachen bringt ist meine tochter. sie zaubert jeden tag ein lächeln auf mein gesicht. sie ist so wundervoll. dennoch sehne ich mich nach einer richtigen familie, einem mann und vielleicht noch einem kind. ich würde sogerne die schwangerschaft noch einmal erlegen und diesmal ohne ständige angst das kind zu verlieren. ohne ständiges weinen, weil mein freund schon wieder tagelang verschwunden ist, ohne mit dem neugeborenen am entlassungstermin im krankenhaus zu warten bis mein freund mich abholt und mich mit unserem kind nachhause bringt und uns nicht vergisst .... aber das ist ein anderes thema.

Meine Tochter ist gerade bei ihrem Vater. Zu ihm möchte ich später noch mehr  schreiben, denn es gibt so viel zu erzählen, dass es vielleicht schon für ein Buch reichen würde.

Nun, ich glaube für den Anfang und für meinen ersten Eintrag ist das doch schon OK.

Ich werde später mehr schreiben, wenn mein Kind im Bett liegt und ich wieder Zeit hab für ... ja für was ?

zum grübeln und traurigsein.

 

7 Kommentare 1.7.12 18:25, kommentieren



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